china-hair-connection Peking-Köln | Teil 2
Interdisziplinäres Performance-Projekt von Angie Hiesl und Roland Kaiser

Premiere Peking am 10. Oktober 2008
im Rahmen des Crossing Festival (Living Dance Studio)


Teil 1 von china-hair-connection Peking-Köln wurde mit großem Erfolg in Köln aufgeführt und wird nun als Teil 2 des Projektes in Peking ortspezifisch neu inszeniert. Die Performance- und Installationskünstler Angie Hiesl und Roland Kaiser führen somit ihre interkulturell angelegte Arbeit in China weiter.
Mitten im sehr dörflich wirkenden Caochangdi-Viertel (Chaoyang-Distrikt) in Peking präsentieren sie das Projekt zur chinesischen und europäischen Alltagskultur mit speziellem Fokus auf das Thema Haar. Acht Akteurinnen und Akteure aus China und Europa tauchen „mit Haut und Haar“ in die Architektur vor Ort ein und verschmelzen performativ mit der Umgebung.

china-hair-connection Peking-Köln zeigt die unendlichen Facetten des haarigen Themas unter Berücksichtigung beider Kulturkreise und berührt Aspekte aus Märchen u. Mythen, Mode u. Zeitgeist, Politik u. Wirtschaft, Religion u. Gesellschaft. Da das politische System in China eine Realisierung des Performance-Projektes im öffentlichen Raum nicht zulässt, liegen die Aktionsorte in Peking im halböffentlichen u. privaten Raum – in einem dreigeschossigen Neubaukomplex aus typischem rotem Backstein, bestehend aus Rohbauten und einigen bereits fertig gestellten Galerien. Zwischen den einzelnen Gebäuden und mitten auf der Baustelle sind die Installationen und Aktionen angesiedelt.
Im Spiel mit Klischees, Fiktion und Wirklichkeit wird es unter anderem um haarige Reinigungsrituale, „never ending“ Schönheitskult, Fassaden-Haar-Tanz und abgefahrenen Auto-Kult gehen. So oder auch gänzlich anders könnten sich die Szenerien vor dem Auge des Betrachters darstellen.

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