In Peking wird das Projekt den im Chaoyang District gelegenen Stadtteil Caochangdi als Aktionsort nutzen: ein ehemaliges Dorf, einst am Rande der Hauptstadt gelegen, das bis heute dörfliche Strukturen bewahrt hat, mit vielen kleinen Dienstleistungsbetrieben, Geschäften und (noch) bezahlbarem Wohnraum für einfach bis ärmlich lebende Arbeiter- und Handwerkerfamilien sowie Studenten.
Typischerweise spielt sich ein Großteil des Lebens direkt auf der Straße ab, weil aus Platzgründen viele Verrichtungen des Alltags nach draußen verlegt sind: Zubereitung von Lebensmitteln, Tierhaltung, Waschen, Reparaturarbeiten, um nur einige zu nennen.

Im Kontrast zu den tradierten Lebensformen stehen rasant voranschreitende Bau- und Modernisierungsmaßnahmen von Stadtverwaltung und privaten Investoren.
Derzeit wird Caochangdi beispielsweise an das öffentliche Bahnnetz angeschlossen, um die Verbindung mit City und Flughafen herzustellen, was unvermeidlich mit gravierenden Eingriffen in den Bestand verbunden ist. Im gesamten Viertel sprießen außerdem exklusive Wohn- und Gewerbegebäude aus dem Boden. Zwischen den einfachen Wohnhäusern und staubigen Wegen lassen sich renommierte Galerien mit ihren internationalen Dependancen nieder.

Der gesamte Stadtteil befindet sich im Auf- und Umbruch, wobei sich der strukturelle Wandel mit sensationeller Schnelligkeit vollzieht, so dass ganze Straßenzüge buchstäblich über Nacht ihr Aussehen verändern können.

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Das Projekt

Thema Haar

künstlerische Umsetzung

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